Coburger Schmätzchen von Feyler

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Coburger Schmätzchen: Das süßeste Mitbringsel, bekannt durch Wilhelm Feyler

(PR) Wenn du durch die historischen Gassen der Altstadt Coburg schlenderst, steigt dir an einer Ecke ganz sicher ein unverwechselbarer Duft von Honig, Zimt und gerösteten Nüssen in die Nase. Dann bist du ganz nah dran an einer der leckersten Traditionen der Stadt: den Coburger Schmätzchen. Dieses feine Honiggebäck gehört zu Coburg wie die Veste und der Marktplatz. Wer die Stadt besucht, ohne mindestens ein Päckchen davon im Gepäck mitzunehmen, hat definitiv etwas verpasst.

500 Jahre Lebkuchentradition: Ein historisches Handwerk

Die Liebe zum würzigen Gebäck hat in der Residenzstadt eine lange Geschichte. Bereits im 16. Jahrhundert lässt sich die Tradition des Lebkuchenbackens in Coburg urkundlich nachweisen. Damit blickt die Stadt auf eine 500-jährige Lebkuchentradition zurück, die sich hinter den Hochburg Nürnberg keineswegs verstecken muss. Damals nutzten die örtlichen Lebküchner die günstige Lage an alten Handelsrouten, um an seltene Importgewürze aus dem Orient zu gelangen. Der fränkische Wald lieferte den nötigen Honig für den Teig, wodurch sich Coburg schon früh zu einem bedeutenden Zentrum dieser süßen Handwerkskunst entwickelte. Wilhelm Feyler griff diese Tradition auf, verfeinerte sie und machte das Coburger Schmätzchen durch seine Rezeptur, seine Qualität und seine Vermarktung über Coburg hinaus bekannt.

Die Feinbäckerei Feyler: Wo Geschichte seit 1892 weiterlebt

Peter Feyler ist stolz auf seine Coburger Schmätzchen
Peter Feyler ist stolz auf seine Coburger Schmätzchen

Und daher ist die Feinbäckerei Feyler in der Rosengasse heuter noch die erste Adresse für das originale Coburger Schmätzchen. Das Familienunternehmen führt das jahrhundertealte Traditionshandwerk seit 1892 in Perfektion fort. Schon zu Zeiten des Herzogtums Coburg schätzte man die herausragende Qualität des Hauses im Schloss Ehrenburg. Feyler wurde sogar zum offiziellen herzoglichen Hoflieferanten ernannt und belieferte den Adel regelmäßig mit feinsten Backwaren. Bis heute wird in der Backstube nach streng behüteten Rezepturen gebacken, die das historische Erbe der Coburger Lebküchner in jedem einzelnen Stück lebendig halten.

Was steckt im Original? Ein Blick in die Geheimnisse der Backstube

Ein Coburger Schmätzchen unterscheidet sich vom gewöhnlichen Weihnachtsgebäck. Die Basis bildet ein feiner, lange gereifter Honigteig, der mit erlesenen Gewürzen, gehackten Mandeln, Haselnüssen und fein dosiertem Orangeat veredelt wird. Das Gebäck schmeckt angenehm würzig, ist nicht übertrieben süß und überzeugt durch seinen mürben Biss. Der Name leitet sich übrigens vom fränkischen Begriff für einen kleinen Kuss ab – und genauso fühlt sich das Gebäck auch an: wie ein kleiner, süßer Willkommensgruß aus Oberfranken.

Schmätzchen oder Goldschmätzchen: Die beiden Klassiker im Vergleich

Coburger Schmätzchen - natur und mit Schokolade
Coburger Schmätzchen – natur und mit Schokolade

In der Bäckerei Feyler bekommst du zwei Varianten: Die klassischen Coburger Schmätzchen sind nussig und ohne Glasur. Für den besonderen Anlass oder als edles Mitbringsel greifst du zu den Coburger Goldschmätzchen. Diese luxuriöse Ausführung wird nach dem Backen zusätzlich mit einer feinen Schicht Zartbitterschokolade überzogen und in aufwendiger Handarbeit mit einem Tupfer aus echtem 22-karätigem Blattgold verziert.

Dein Besuch bei Feyler: Versteckter Genuss-Stopp in der Altstadt

Das Cafe der Bäckerei Feyler in der Altstadt Coburg
Das Cafe der Bäckerei Feyler in der Altstadt Coburg

Du findest das Stammhaus der Bäckerei Feyler in der Rosengasse 6–8, nur wenige Schritte vom historischen Marktplatz entfernt. Im Feyler Café kannst du bei einer Tasse Kaffee eine Pause einlegen und die frischen Schmätzchen direkt vor Ort probieren. Da das Gebäck nach traditioneller Methode gebacken wird und von Natur aus sehr lange haltbar bleibt, eignet es sich hervorragend, um einen Vorrat für die Daheimgebliebenen einzupacken.

Geöffnet ist die Bäckerei Feyler übrigens Montag bis Freitag, jeweils von 08:30 Uhr bis 17:00 Uhr und am Samstag von 08:00 Uhr bis 13:00 Uhr – nicht damit du vor verschlossenen Türen stehst und die Schmätzchen nur durch die Fensterscheibe sehen kannst.

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